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Fest der Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess

Wir laden Sie ein am Samstag, 2. Februar 2019, das Fest der Darstellung der Herrn - Maria Lichtmess mitzufeiern.

Kerzensegnung bei den Gottesdiensten um 6:30 Uhr, 9 Uhr und 16 Uhr


Am Sonntag, 3. Februar, wird nach allen Gottesdiensten um 6:30, 9:30, 11:30 und 20:00 Uhr der Blasius-Segen erteilt.

Bedeutung von Mariä Lichtmeß - Darstellung des Herrn

Hans Holbein der Ältere, 1501
Fresken im Kreuzgang des Franziskanerklosters

Das Fest Mariä Lichtmeß heißt auch Darstellung des Herrn, lateinisch: Praesentatio Jesu in Templo, altertümlich Jesu Opferung im Tempel, volkstümlich Mariä Lichtmess (früher auch Mariä Reinigung, lateinisch: Purificatio Mariae) oder (veraltet) Unser Lieben Frauen Lichtweihe.

Der 2. Februar ist/war traditionell der Tag, an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit. Das Datum berechnet sich vom 25. Dezember her, denn zählt man vom 1. Weihnachtstag 40 Tage weiter, kommt man zum 2. Februar. 40 Tage sind in der jüdisch-christlichen Tradition ein Zeitmaß, dass sich in den 40 Tagen der Fastenzeit wiederfindet. (Heute gilt verbreitet das Fest "Taufe des Herrn" als Ende der Weihnachtszeit.)

Der biblische Bezug von Lichtmeß ist die alttestamentliche Vorschrift, dass Frauen sich 40 Tage nach der Geburt einer kultischen Reinigung unterziehen müssen. Da der Erstgeborene Gott geweiht war, wurde er im Tempel "dargestellt".
Der Name Lichtmeß (-messe) erklärt sich daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr geweiht wurden. Das Licht symbolisiert Christus. Die mit nach Hause genommene Kerze wurde beim Gebet wie auch bei Unwettern angezündet. Für Knechte und Mägde gab es einige Tage frei, da die Weihnachtszeit offiziell mit Lichtmeß endete und die Feldarbeit begann.

Die Lichtsymbolik leitet sich direkt aus dem Bericht bei Lukas her. Als die Eltern das Kind in den Tempel bringen, werden sie von dem greisen Simeon und der 84-jährigne Witwe Hanna erwartet. Simeon nennt das Kind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für sein Volk Israel.“

Das Preislied des Simeon wird in der Komplet, dem letzten Teil des kirchlichen Stundengebetes, gebetet:
„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel."

(Lukas 2,29-32)

Im Kreuzgang des Franziskanerklosters waren um das Jahr 1600 in den Bogenfeldern der Süd- und der Westseite ein Zyklus von Fresken mit Szenen aus dem Leben Jesu (nach Kupferstichen von Maarten de Vos) gemalt worden.
Heute sind davon leider nur mehr wenige, und noch dazu bloß bruchstückhaft und kaum mehr erkennbar, erhalten.
Eines davon lässt in der oberen Hälfte gerade noch die Szene der ‚Darstellung Jesu im Tempel‘ erkennen: Links Josef und Maria, die offensichtlich das Jesukind dem Hohenpriester entgegenhält oder vor ihm auf den Altar legt, und rechts daneben Hanna und der greise Simeon.
Das spätere Durchbrechen von Türöffnungen und das Ausweissigen des gesamten Kreuzgangs um 1700 haben die Fresken größtenteils zerstört und überdeckt. Erst um 1974 wurden sie teilweise wieder freigelegt.

Sternsinger Aktion in unserer Pfarre

Am 3. und 4. Jänner 2019 waren wieder Sternsinger in unserem Pfarrgebiet unterwegs. Insgesamt wurden 3.500 Euro an Spenden gesammelt wofür sich Pfarrer P. Josef bei der Pfarrgemeinde bedankt. 

Herzlicher Dank gilt vor allem auch den Kindern, den Begleitpersonen und bei allen die bei der Organisation mitgeholfen haben.

Zum Abschluss der Aktion feierten wir am 6. Jänner um 9:30 Uhr den Festgottesdienst gemeinsam mit den Sternsinger-Kindern.

Zwei neue Gesichter im Franziskanerkloster Graz

Br. Nikodemus
Br. Ambrosius

Das neue Arbeitsjahr bringt  im  Franziskanerkloster und damit für die Pfarre Mariae Himmelfahrt wieder “Peronalwechsel”.
Nach seiner Weihe zum Priester im Sommer ist P. Karl Maria Schnepps ins Kloster nach Hall in Tirol gezogen. Dort wirkt er in  der Seelsorge und setzt  an der Tiroler Landesuniversität in Innsbruck seine Studien fort.
In Graz freut sich die Brüder-Gemeinschaft  über den Neuzugang zweier Mitbrüder.
Der Software-Ingenieur Paul Michael Glößl (38) stammt aus der steirischen Landeshauptstadt. Seit seiner  Einkleidung im vergangenen Jahr  in Brixen trägt er den Ordensnamen  Nikodemus. Br. Nikodemus studiert  nun  Fachtheologie an  der Theologischen Fakultät  der Karl-Franzens-Universität.  
Und der Chemielaboriant Michael Josef Grill (45) ist in Windischgarsten (Oberösterreich) aufgewachsen.  Auch er hat im vergangenen Jahr das Noviziat in Brixen absolviert  und  trägt seither den Ordensnamen Ambrosius. Br. Ambrosius macht in  Graz eine  Ausbildung  zum Krankenpflege-Assistenten.
“Man  darf bei allen dunklen Ereignissen, die es in der Kirche auch gibt und angesichts des Rückgangs von Berufungen zu Priestern und Ordensleuten nicht  vergessen, dass es trotzdem immer noch Menschen gibt, die sich aufmachen, Christus nachzufolgen“, sagte der Provinzialminister der Franziskaner in Österreich, P. Oliver Ruggenthaler, als er im September den beiden ehemaligen Novizen die Ordensgelübde abnahm. Die Wirklichkeit gelte es, wahr- und ernstzunehmen, aber sich nicht das Leben davon schlecht reden lassen, meinte er.
Das “Juniorat” in Graz zählt inzwischen acht Mitbrüder.