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Einladung zu Vortrag und Buchpräsentationen

Die Franziskanerprovinz Austria und das Institut für Kirchengeschichte und Kirchliche Zeitgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz laden Sie herzlich ein zu

Vortrag und Buchpräsentationen am Freitag, 19. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Franziskussaal des Franziskanerklosters Graz


Vortrag Buchvorstellung  von P. Dr. Johannes Schneider OFM (Salzburg)
„Ein neuer Franziskus!? Das neuentdeckte Franziskus-
Leben des Thomas von Celano“

Diese bisher unbekannte Legende wurde von Thomas von Celano geschrieben
und kürzt „die Wortfülle“ seiner ersten Lebensbeschreibung von Franziskus von Assisi. Auch fügt er einige wenige neue Berichte dazu an, die bisher unbekannt waren. Die neue Legende bietet einen neuen Blick auf die wieder offen gewordene Überlieferungsgeschichte des heiligen Franziskus. Bei seinen Ausführungen wird P. Johannes Schneider auch die neue deutsche Übersetzung dieser Quelle vorstellen:

•    Jacques Dalarun, Das neuentdeckte Franziskus-Leben des Thomas von Celano. Übersetzt und herausgegeben von Leonhard Lehmann und Johannes Schneider im Auftrag der Werkstatt Franziskanische Forschung (Theologie der Spiritualität. Quellen und Studien 9), Sankt Ottilien 2017.

Präsentation von zwei Neuerscheinungen
•    Heinrich von Avranches, Die Verslegende vom heiligen Franziskus (Legenda sancti Francisci versificata). Eingeführt, ins Deutsche übertragen und herausgegeben von Paul Bösch (Quellen zur franziskanischen Geschichte 3), Norderstedt 2016.

•    Michaela Sohn-Kronthaler / Paul Zahner OFM / Eduard Prenga OFM (Hg.), Widerstand – Martyrium – Erinnerung. Franziskanische Reaktionen auf den Nationalsozialismus. Unter Mitarbeit von Stephanie Glück (Theologie im kulturellen Dialog 32), Innsbruck-Wien 2017.


Nach der Veranstaltung wird zu einem kleinen Empfang geladen.

Gastvortrag von P. Johannes Karl Schlageter OFM an der KF Uni Graz

wir möchten Sie auf einen Vortrag von P. Johannes Schlageter OFM (München) am 11. Mai 2017 an der KF Universität Graz hinweisen.

Gastvortrag von Dr. Johannes Karl Schlageter OFM

„Der Franziskaner Konrad Pellikan (1478-1556),
ein Humanist auf dem Weg zur Reformation“

Donnerstag, 11. Mai 2017
10:15 Uhr – 11:45 Uhr
Hörsaal „Max Josef Metzger“ (HS 47.02)
Universitätszentrum Theologie – Heinrichstraße 78A/EG, 8010 Graz

Beiliegend genauere Informationen dazu.

Gottesdienst mit Krankensalbung

an Samstag, 11. Februar feiern wir um 16 Uhr einen Gottesdienst mit Krankensalbung. 


Gott du hast meine Pläne durchkreuzt.

Ich verstehe dich nicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich umdenken muss,
aber wieder muss ich ganz neu beginnen.
Du hast mich herausgenommen aus dem Getriebe des Tages.
Du hast vor die Tore die Schranke der Krankheit gelegt.
Du hast mich kurz vor dem Ziel
auf den alten Platz zurückgeworfen.

Gott,
deine Pläne für mich sind ganz anders,
als ich erhoffte.
Willst du meinen Ehrgeiz und meinen Trugschluss,
unentbehrlich zu sein, entlarven?
Willst du mir die Zeit zur Stille geben,
die ich nicht eingeplant habe, aber unbedingt brauche?

Fest der Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess

Wir laden Sie ein am Donnerstag, 2. Februar 2017, das Fest der Darstellung der Herrn - Maria Lichtmess mitzufeiern.

Kerzensegnung bei den Gottesdiensten um 6:30 Uhr, 9 Uhr und 16 Uhr

Am Freitag, 3. Februar, wird nach allen Gottesdiensten um 6:30, 9:00 und 16:00 Uhr der Blasius-Segen erteilt.

Bedeutung von Mariä Lichtmeß - Darstellung des Herrn

Hans Holbein der Ältere, 1501
Fresken im Kreuzgang des Franziskanerklosters

Das Fest Mariä Lichtmeß heißt auch Darstellung des Herrn, lateinisch: Praesentatio Jesu in Templo, altertümlich Jesu Opferung im Tempel, volkstümlich Mariä Lichtmess (früher auch Mariä Reinigung, lateinisch: Purificatio Mariae) oder (veraltet) Unser Lieben Frauen Lichtweihe.

Der 2. Februar ist/war traditionell der Tag, an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit. Das Datum berechnet sich vom 25. Dezember her, denn zählt man vom 1. Weihnachtstag 40 Tage weiter, kommt man zum 2. Februar. 40 Tage sind in der jüdisch-christlichen Tradition ein Zeitmaß, dass sich in den 40 Tagen der Fastenzeit wiederfindet. (Heute gilt verbreitet das Fest "Taufe des Herrn" als Ende der Weihnachtszeit.)

Der biblische Bezug von Lichtmeß ist die alttestamentliche Vorschrift, dass Frauen sich 40 Tage nach der Geburt einer kultischen Reinigung unterziehen müssen. Da der Erstgeborene Gott geweiht war, wurde er im Tempel "dargestellt".
Der Name Lichtmeß (-messe) erklärt sich daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr geweiht wurden. Das Licht symbolisiert Christus. Die mit nach Hause genommene Kerze wurde beim Gebet wie auch bei Unwettern angezündet. Für Knechte und Mägde gab es einige Tage frei, da die Weihnachtszeit offiziell mit Lichtmeß endete und die Feldarbeit begann.

Die Lichtsymbolik leitet sich direkt aus dem Bericht bei Lukas her. Als die Eltern das Kind in den Tempel bringen, werden sie von dem greisen Simeon und der 84-jährigne Witwe Hanna erwartet. Simeon nennt das Kind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für sein Volk Israel.“

Das Preislied des Simeon wird in der Komplet, dem letzten Teil des kirchlichen Stundengebetes, gebetet:
„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel."

(Lukas 2,29-32)

Im Kreuzgang des Franziskanerklosters waren um das Jahr 1600 in den Bogenfeldern der Süd- und der Westseite ein Zyklus von Fresken mit Szenen aus dem Leben Jesu (nach Kupferstichen von Maarten de Vos) gemalt worden.
Heute sind davon leider nur mehr wenige, und noch dazu bloß bruchstückhaft und kaum mehr erkennbar, erhalten.
Eines davon lässt in der oberen Hälfte gerade noch die Szene der ‚Darstellung Jesu im Tempel‘ erkennen: Links Josef und Maria, die offensichtlich das Jesukind dem Hohenpriester entgegenhält oder vor ihm auf den Altar legt, und rechts daneben Hanna und der greise Simeon.
Das spätere Durchbrechen von Türöffnungen und das Ausweissigen des gesamten Kreuzgangs um 1700 haben die Fresken größtenteils zerstört und überdeckt. Erst um 1974 wurden sie teilweise wieder freigelegt.

Diözesaner Umweltpreis - Gratulation zum Anerkennungspreis und Download unseres Beitrags

Das Franziskanerkloster hat 2016 am diözesanen Umweltpreis teilgenommen und einen Anerkennungspreis erhalten.

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Katholischen Aktion hat wieder zur Teilnahme am diözesanen Umweltpreis eingeladen.
Unter dem Titel „Wachsen lassen! Lebendige Vielfalt in Kirche und Garten“ konnten Pfarren im Jahr 2016 ihre Aktivitäten aus den Bereichen Natur/Artenvielfalt/Garten einreichen.
Von der Kräuterspirale, über Gemeinschaftsgärten, grüne Pfarrfeste und naturnahen Blumenschmuck bis zu Kochkursen und „Sonnengesang“ ist vieles möglich und soll wachsen!

"Gottes Geschichte mit den Menschen begann in einem Garten... Im Garten erspüren wir hand-greiflich und mit allen Sinnen das Wunder Leben. Bäume, Blumen, Kräuter und Früchte sind schön und tun uns auf vielfache Weise gut."
(wachsenlassen.at)

Sie können hier unseren sehenswerten Beitrag der Klostergärten im Kloster runterladen und anschauen (Dateigröße 16MB. Sie benötigen zur Ansicht Microsoft Powerpoint oder einen entsprechenden Viewer).

Musik: Sonnengesang des Franz von Assisi "Fratello sole, Sorella luna", Riz Ortolani
Fotos: Pater Mag. Josef Höller OFM, Pfarrer und Mag. Gert Janusch
Texte: Pater Dr. Eduard Prenga
Gestaltung: Br.Maximilian Blum OFM und Mag. Elisabeth Györfy

Herzlichen Dank an Alle, die mitgearbeitet haben und Gratulation zum Anerkennungspreis.

Weitere Informationen zum Umweltpreis finden Sie auf der Internetseite der Katholischen Aktion unter wachsenlassen.at

Fotos der weiteren Preisträger finden Sie hier