Drucken
HomeAktuellPfarrlebenOrdenslebenKlosterVeranstaltungenVerkündigungKontakt
Symposium
zeit+schrift
Pfarrkalender
Home  >  Aktuell

Impressionen Erntedank und Klosterfest

Am 6. Oktober 2019 haben wir Erntedank und unser Klosterfest gefeiert. Sie finden hier ein paar Impressionen von diesem schönen Fest.

Erntedank und Klosterfest

Wir laden herzlich ein:
ERNTEDANK mit KLOSTERFEST im Franziskanerkloster Graz

Sonntag, 06. Oktober 2019
9:30 Uhr Erntedankgottesdienst

Musikalische Gestaltung: Franziskuskantorei und Kantorei Mariahilf
 
Im Anschluss gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank, Möglichkeit zur Klosterführung.

Die Brüder des Franziskaner-Konventes und der Pfarrgemeinderat laden dazu alle sehr herzlich ein!


Wir bitten um Kuchen für das Klosterfest
Abzugeben an der Pforte im Franziskanerkloster am Freitag, 4.Oktober oder Samstag, 5. Oktober. Ein herzliches Vergelt's Gott für ihre Unterstützung. 

Hochfest des Hl. Franziskus

Am Donnerstag, 3. Oktober 2019 laden wir um 19:00 Uhr zur Transitus-Feier - Heimgang unseres Ordensvaters Franz von Assisi.

Am Freitag, 4. Oktober begehen wir das Hochfest des Hl. Franziskus und wir feiern um 09:00 und 16:00 Uhr einen festlichen Gottesdienst.

An beiden Tagen wird auch das diesjährige Symposium zum Thema: Franz von Assisi - Provokation, Inspiration, Irritation veranstaltet (siehe weiter unten)

Die Schwestern und Brüder der franziskanischen Familie laden herzlich dazu ein!

Franz von Assisi fordert auch noch heute heraus

Die Theologie-Fakultät beginnt das Studienjahr heuer in der Franziskanerkirche. Im Herbst stehen außerdem ein Symposion zum Ordensgründer und die Transitus-Feier bevor.

Jährlich im Herbst beginnt in vielen Pfarrgemeinden, in den Bildungsstätten sowieso, aber auch in anderen kirchlichen Einrichtungen ein neues Arbeitsjahr. Ein besonderes Ereignis findet heuer im Grazer Franziskanerkloster statt. Die Katholisch-Theologische Fakultät der Karl-FranzensUniversität wird am Vormittag des 3. Oktober ihren traditionellen Gottesdienst zum Auftakt des Studienjahres in der Franziskanerkirche feiern. Dazu sind neben Professoren und Studenten auch alle Interessierten eingeladen.

Der Gottesdienst ist ein liturgischer Höhepunkt und wird gleich von zwei wichtigen Veranstaltungen gerahmt: Zum einen veranstalten die Grazer Franziskaner in Kooperation mit der Theologischen Fakultät am 3. und 4. Oktober (Fest des heiligen Franz von Assisi) ein zweitägiges Symposion.
Dieses Symposion, das die Brüder alle zwei Jahren mit der Universität veranstalten, widmet sich heuer dem Leben und Wirken des seraphischen Ordensgründers Franziskus und der Spiritualität seiner Ordensbewegung (siehe weitere Details hier).

Dazu tragen international renommierte Wissenschafter sowie Schwestern und Brüder aus der großen franziskanischen Ordensfamilie Erkenntnisse und Erfahrungen vor.
Höhepunkte des Programmes sind ohne Zweifel ein Vortrag des im deutschen Tübingen lehrenden, evangelischen Kirchenhistorikers Volker Leppin und die Ausstellung der Linolschnitt-Bilder des Tiroler Künstlers Luis Höfer, zu denen P. Willibald Hopfgartner ofm einen beschreibenden Bildband verfasst hat. Aber auch weitere Vorträge dazu sind bemerkenswert: Die ganze Veranstaltung soll die Figur des Heiligen aus Assisi beleuchten und zeigen, dass sein Denken und Glauben für Kirche und Theologie heute noch eine Herausforderung ist, heißt es aus dem Kreis der Organisatoren. 

Es gehe darum, seine Spiritualität, sein Verständnis von Sakrament und Kirche und die Nachwirkung, die Franz von Assisi bis heute ausstrahlt, herauszuarbeiten. Für die Veranstaltung verantwortlich zeichnen der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Christof Heil, die in Graz lehrende Kirchenhistorikern, Prof. Michaela Sohn-Kronthaler und P. Dr.Willibald Hopfgartner ofm. Zu allen Veranstaltungen im Kloster und an der Fakultät sind ausdrücklich auch alle Interessierten eingeladen.
Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.
Das genaue Programm finden Sie hier

Die „Transitus“-Feier als Gedenken an den Heimgang des Ordensgründers

Den zweiten Rahmenteil bietet der liturgische Festkalender der heute weltweit tätigen franziskanischen Ordensfamilie: Am 4. Oktober feiern die Franziskaner das Hochfest ihres seraphischen Ordensvaters. Das Fest beginnt alljährlich in allen franziskanischen Gemeinschaften am Vorabend des 4. Oktober: Der historisch gut bezeugten Überlieferung nach ist Franz von Assisi in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober des Jahres 1226 in der Portiunkula-Kirche bei Assisi gestorben. Er wurde nur 44 Jahre alt. In den letzten Stunden seines Lebens wurde der „Poverello“ (Armer Mann, Anm.) von seinen Brüdern mit Gebeten und Gesängen begleitet. Wenige Stunden vor seinem Tod wollte er noch ein letztes Mal seine Heimatstadt Assisi segnen. Ein letzter Gestus des großen Sohnes der kleinen Stadt, den Luis Höfer in einem beeindruckenden Holzschnitt dargestellt hat (siehe Bild). Unmittelbar nach seinem Tod begann in Assisi und auf der ganzen damals bekannten Welt die Verehrung des Ordensgründers einzusetzen, den Papst Gregor IX. zwei Jahre später, im Juli 1228, heiligsprach.

Über die Jahrhunderte hat sich das Gedenken an den Tod des Franziskus in allen franziskanischen Gemeinschaften als eigene liturgische Feier herausgebildet. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes feiern die Brüder, Schwestern und alle Gläubigen diesen „Hinübergang“ (lateinisch: „Transitus“).

Mit eigenen Texten und Liedern, die das Leben des Franz von Assisi beschreiben, erleben sozusagen die Menschen immer neu diesen besonderen Moment mit. In

der Grazer Franziskanerkirche findet die diesjährige Transitus-Feier am 3. Oktober um 19 Uhr abends statt. 

Moritz Windegger

Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel - Patroziniumsfest

Donnerstag, 15. August 2019: Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel (Mariä Himmelfahrt), Patroziniumsfest unserer Kloster- und Pfarrkirche.

11:30 Uhr: Festgottesdienst - Messe in G-Dur von Franz Schubert
- Laudate Dominum von Wolfgang Amadeus Mozart. 
musikalische Gestaltung: Grazer Sommerchor mit Solisten und Instrumentalisten unter der Leitung von Mag. Herbert Bolterauer.

Solisten:
Gertraud Santner, Sopran
Elisabeth Weber, Alt
Markus Sölkner, Tenor
Martin Schönbauer, Bass

 


KRÄUTERSEGNUNG
am Patroziniumsfest unserer Kloster- und Pfarrkirche
zu den hl. Messen um
6.30, 9.30, 11.30 und 20.00 Uhr

Bitte Kräuter und Blumen selbst mitbringen!

Wir laden Sie herzlich dazu ein!


Bildbeschreibung: In der sakralen Kunst wird die Mutter Jesu – sei es von Malern oder von Bildhauern -  in verschiedenen Situationen ihres Lebens dargestellt, die aus einzelnen Bibelstellen abgeleitet worden sind.

Hier sieht man ihren eigenen Tod – beziehungsweise ihre „Aufnahme in den Himmel“ (ASSUMPTIO Mariae), die „HIMMELFAHRT Mariens“, auf einer Wolke knieend oder stehend, den Blick nach oben, zur Dreifaltigkeit gerichtet, die sie (eventuell mit einer Krone) erwarten.

Sommeröffnungszeiten in der Pforte

In den Sommermonaten haben wir in der Pforte eingeschränkte Öffnungszeiten. 

Sommeröffnungszeiten bis 9. September:
Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr. 
Die Pforte ist am Nachmittag geschlossen.

Ab 10. September ist die Pforte auch wieder Nachmittags offen.
Montag bis Freitag von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr.
Samstag und Sonntag geschlossen.

Rückblick auf Lange Nacht der Kirchen 2019

Auch im heurigen Jahr 2019 war die Lange Nacht der Kirchen wieder ein voller Erfolg. 

Die angebotenen Programmpunkte im Franziskanerkloster wurden sehr gut besucht und die Rekreation im Kultursaal war wieder ein Ort der Begegnung von vielen. 

Wir stellen hier ein paar Impressionen online

Hochfest des Leibes und Blutes Christi - Fronleichnam

Am Donnerstag, 20. Juni 2019 feiern wir Fronleichnam.

Um 9:00 Uhr feiern wir die Heilige Messe in der Herz-Jesu-Kirche. 
Anschließend Fronleichnamsprozession Schillerplatz - Krenngasse - Naglergasse. 


Andacht mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und dem Eucharistischen Segen vor dem Hauptportal der Herz-Jesu-Kirche.

Im Anschluss laden die Grazer Pfarren zu einer Agape ein. 


Hl. Messen in der Franziskanerkirche um: 06:30, 11:00 und 20:00 Uhr.



Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort für das eucharistische Brot ab: „vronlichnam“ was soviel wie Herrenbleib bedeutet. „Vron“ ist der Herr, „lichnam“ ist der Leib. Deshalb wird es auch Hochfest des Leibes und Blutes Christi genannt.

Eucharistisches Fest

Das Fronleichnamsfest entstand im 13. Jahrhundert und geht auf Visionen der heiligen Juliana von Lüttich (+ 1258) zurück. Papst Urban IV. hat 1264 Fronleichnam als Fest des Herrenleibes festgesetzt, um fröhlich und jubelnd der Einsetzung der Eucharistie zu gedenken, zusätzlich zum Gründonnerstag, der auch dieses Geheimnis feiert.
Unter Papst Johannes XXII. wurde es 1317 endgültig weltweit festgelegt.

Blumen, Menschen, Freude


In Gestalt der geweihten Hostie in der Monstranz wird Christus durch den Ort, die Stadt getragen und die Fronleichnamsprozessionen verkünden die christliche Freude über die Gegenwart Jesu Christi.

Gegenwärtiger Leib Christi

Jesus Christus ist in dieser Welt gegenwärtig und für uns im eucharistischen Brot zugänglich. Dankbarkeit, Freude und Segen – sie laden zur Prozession ein und über die ganze Schöpfung wird der Segen Gottes ausgesprochen.

(Quelle: Katholische Kirche Steiermark)

Die Franziskaner wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest

Wir laden Sie herzlich ein zur Mitfeier der Osterliturgie:

 

Gründonnerstag, 18. April:
16 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl, danach stille Ölbergandacht in der Antoniuskapelle


Karfreitag, 19. April
9 Uhr Kreuzwegandacht
16 Uhr Feier vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus


Karsamstag, 20. April:
Speisensegnung um 8, 9, 10, 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr
Stille Anbetung beim Hl. Grab in der Antoniuskapelle den ganzen Tag.

19 Uhr: Feier der Osternacht mit der Feuerweihe im Kreuzhof, Kerzen mit Tropfschutz liegen bereit.
Motetten zur Osterzeit von der Franziskuskantorei und Volksgesang.

Ostersonntag  21. April 2019: Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. 

Hl. Messen um 06:30, 9:30 und 20:00 Uhr,
11.30 Uhr Festgottesdienst 
Wolfgang Amadeus Mozart "Krönungsmesse" und Georg Friedrich Händel "Halleluja"

Solisten:
Gertraud Santner, Sopran
Elisabeth Weber, Alt
Falk Witzurke, Tenor
Istvàn Szècsi, Bass
Instrumentalisten, Franziskuskantorei und Kantorei Mariahilf
Leitung: Herbert Bolterauer

19:00 Feierliche Vesper in der Kirche

 

22. April 2019: Ostermontag

Hl. Messen um 06:30, 9:30 und 11:30 Uhr. 
Um 20 Uhr keine Hl. Messe

6. März: Aschermittwoch - Beginn der Fastenzeit

Zeit um Stille zu suchen


Deine Stille, deinen Frieden suchen - mitten im Lärm.

Deine Stille, deine Gegenwart suchen - mitten im Alltag.

Deine Stille, deine Liebe suchen - immer und überall.


In der Kirche sitzen

den Lärm von außen hören

die Geräusche des Straßenlärms - 

dazwischen Vogelgezwitscher -

und trotzdem irgendwie deine Stille, Deine Gegenwart

hier und jetzt erahnen.

Fest der Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess

Wir laden Sie ein am Samstag, 2. Februar 2019, das Fest der Darstellung der Herrn - Maria Lichtmess mitzufeiern.

Kerzensegnung bei den Gottesdiensten um 6:30 Uhr, 9 Uhr und 16 Uhr


Am Sonntag, 3. Februar, wird nach allen Gottesdiensten um 6:30, 9:30, 11:30 und 20:00 Uhr der Blasius-Segen erteilt.

Bedeutung von Mariä Lichtmeß - Darstellung des Herrn

Hans Holbein der Ältere, 1501
Fresken im Kreuzgang des Franziskanerklosters

Das Fest Mariä Lichtmeß heißt auch Darstellung des Herrn, lateinisch: Praesentatio Jesu in Templo, altertümlich Jesu Opferung im Tempel, volkstümlich Mariä Lichtmess (früher auch Mariä Reinigung, lateinisch: Purificatio Mariae) oder (veraltet) Unser Lieben Frauen Lichtweihe.

Der 2. Februar ist/war traditionell der Tag, an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit. Das Datum berechnet sich vom 25. Dezember her, denn zählt man vom 1. Weihnachtstag 40 Tage weiter, kommt man zum 2. Februar. 40 Tage sind in der jüdisch-christlichen Tradition ein Zeitmaß, dass sich in den 40 Tagen der Fastenzeit wiederfindet. (Heute gilt verbreitet das Fest "Taufe des Herrn" als Ende der Weihnachtszeit.)

Der biblische Bezug von Lichtmeß ist die alttestamentliche Vorschrift, dass Frauen sich 40 Tage nach der Geburt einer kultischen Reinigung unterziehen müssen. Da der Erstgeborene Gott geweiht war, wurde er im Tempel "dargestellt".
Der Name Lichtmeß (-messe) erklärt sich daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr geweiht wurden. Das Licht symbolisiert Christus. Die mit nach Hause genommene Kerze wurde beim Gebet wie auch bei Unwettern angezündet. Für Knechte und Mägde gab es einige Tage frei, da die Weihnachtszeit offiziell mit Lichtmeß endete und die Feldarbeit begann.

Die Lichtsymbolik leitet sich direkt aus dem Bericht bei Lukas her. Als die Eltern das Kind in den Tempel bringen, werden sie von dem greisen Simeon und der 84-jährigne Witwe Hanna erwartet. Simeon nennt das Kind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für sein Volk Israel.“

Das Preislied des Simeon wird in der Komplet, dem letzten Teil des kirchlichen Stundengebetes, gebetet:
„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel."

(Lukas 2,29-32)

Im Kreuzgang des Franziskanerklosters waren um das Jahr 1600 in den Bogenfeldern der Süd- und der Westseite ein Zyklus von Fresken mit Szenen aus dem Leben Jesu (nach Kupferstichen von Maarten de Vos) gemalt worden.
Heute sind davon leider nur mehr wenige, und noch dazu bloß bruchstückhaft und kaum mehr erkennbar, erhalten.
Eines davon lässt in der oberen Hälfte gerade noch die Szene der ‚Darstellung Jesu im Tempel‘ erkennen: Links Josef und Maria, die offensichtlich das Jesukind dem Hohenpriester entgegenhält oder vor ihm auf den Altar legt, und rechts daneben Hanna und der greise Simeon.
Das spätere Durchbrechen von Türöffnungen und das Ausweissigen des gesamten Kreuzgangs um 1700 haben die Fresken größtenteils zerstört und überdeckt. Erst um 1974 wurden sie teilweise wieder freigelegt.

Sternsinger Aktion in unserer Pfarre

Am 3. und 4. Jänner 2019 waren wieder Sternsinger in unserem Pfarrgebiet unterwegs. Insgesamt wurden 3.500 Euro an Spenden gesammelt wofür sich Pfarrer P. Josef bei der Pfarrgemeinde bedankt. 

Herzlicher Dank gilt vor allem auch den Kindern, den Begleitpersonen und bei allen die bei der Organisation mitgeholfen haben.

Zum Abschluss der Aktion feierten wir am 6. Jänner um 9:30 Uhr den Festgottesdienst gemeinsam mit den Sternsinger-Kindern.

Zwei neue Gesichter im Franziskanerkloster Graz

Br. Nikodemus
Br. Ambrosius

Das neue Arbeitsjahr bringt  im  Franziskanerkloster und damit für die Pfarre Mariae Himmelfahrt wieder “Peronalwechsel”.
Nach seiner Weihe zum Priester im Sommer ist P. Karl Maria Schnepps ins Kloster nach Hall in Tirol gezogen. Dort wirkt er in  der Seelsorge und setzt  an der Tiroler Landesuniversität in Innsbruck seine Studien fort.
In Graz freut sich die Brüder-Gemeinschaft  über den Neuzugang zweier Mitbrüder.
Der Software-Ingenieur Paul Michael Glößl (38) stammt aus der steirischen Landeshauptstadt. Seit seiner  Einkleidung im vergangenen Jahr  in Brixen trägt er den Ordensnamen  Nikodemus. Br. Nikodemus studiert  nun  Fachtheologie an  der Theologischen Fakultät  der Karl-Franzens-Universität.  
Und der Chemielaboriant Michael Josef Grill (45) ist in Windischgarsten (Oberösterreich) aufgewachsen.  Auch er hat im vergangenen Jahr das Noviziat in Brixen absolviert  und  trägt seither den Ordensnamen Ambrosius. Br. Ambrosius macht in  Graz eine  Ausbildung  zum Krankenpflege-Assistenten.
“Man  darf bei allen dunklen Ereignissen, die es in der Kirche auch gibt und angesichts des Rückgangs von Berufungen zu Priestern und Ordensleuten nicht  vergessen, dass es trotzdem immer noch Menschen gibt, die sich aufmachen, Christus nachzufolgen“, sagte der Provinzialminister der Franziskaner in Österreich, P. Oliver Ruggenthaler, als er im September den beiden ehemaligen Novizen die Ordensgelübde abnahm. Die Wirklichkeit gelte es, wahr- und ernstzunehmen, aber sich nicht das Leben davon schlecht reden lassen, meinte er.
Das “Juniorat” in Graz zählt inzwischen acht Mitbrüder.