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Jesu Leidensgeschichte und Kreuzweg

Im Zuge der durch den Historismus des 19. Jhdt. erfolgten Entfernung des barocken Beiwerks und der neogotischen Umgestaltung der ursprünglich gotischen Franziskanerkirche wurde der Bildhauer Jakob Gschiel 1874 beauftragt, die beiden Seitenaltäre mit Holzrelief-Darstellungen neu zu gestalten.

Der linke Seitenaltar, nach dem als "wundertätig" verehrten zentralen Gemälde "Schulterwunden-Altar" genannt, erhielt danach fünf Relief-Szenen zur Leidensgeschichte, beginnend auf dem Retabel mit dem Hl. Abendmahl, zur Linken Christus am Ölberg und darüber die Geißelung, zur Rechten die Dornenkrönung und die Annagelung ans Kreuz.
Diese fünf Holzreliefs von Gschiel wurden vom Laienbruder Fr. Clarens Lochbichler in Farbe "gefasst".

Zwischen 1885 und 1887 schuf Jakob Gschiel dann noch die vierzehn Stationen des Kreuzwegs für die Franziskanerkirche als "strenge" Holzreliefs (natur), die allerdings ursprünglich in dunklen neogotischen geschnitzten Holzrahmen hoch an den Seiten des Kirchenschiffs aufgehängt waren.

Bei der Gesamtrenovierung der Kirche im Jahr 1982 wurden sie dann aus den Rahmen genommen, abgebeizt und neu gefasst, und zwar steinfarbig, um zu den neuen Steinguss-Rahmen zu passen, die vertieft in die Mauer eingelassen wurden (gleich flachen Nischen).
(Gert Janusch)

Kreuzweg

I. Jesus wird zum Tode verurteilt
II. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
III. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
IV. Jesus begegnet seiner Mutter
V. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
VII. Jesus fällt zum 2. Mal unter dem Kreuz
VIII. Jesus begegnet den weinenden Frauen
IX. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
X. Jesus wird der Kleider beraubt
XI. Jesus wird ans Kreuz genagelt
XII. Jesus stirbt am Kreuz
XIII. Jesus wird vom Kreuz abgenommen
XIV. Jesus wird ins Grab gelegt

Kreuzwegandachten

(jeden Freitag in der Fastenzeit nach der hl. Messe um 16 Uhr)

In der Begegnung und Auseinandersetzung mit Jesus, der für uns den ersten und eigentlichen Kreuzweg gegangen ist, finden wir uns selbst wieder, entdecken wir die Deutung unseres Lebens.

Im Kreuzweg finden wir das Auf und Ab, das Kreuz und Quer unseres Lebens, das durch Jesus Christus verbunden und zur Mitte und zum Ziel gebracht wird.


Über den Kreuzweg können wir nicht reden,
den Kreuzweg können wir uns nicht einfach anschauen,
den Kreuzweg sollten wir betend gehen.